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Mediengestütztes Erinnern – Das Berufskolleg Schloß Neuhaus, die Bildungsstätte Haus Neuland, die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K Senne) und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. schließen eine Bildungspartnerschaft

In jährlichen Projekttagen setzen sich Schüler des Berufskolleg Schloß Neuhaus intensiv mit dem ehemaligen Kriegsgefangenlager Stalag 326 (VI K Senne) und dem anliegenden Ehren-friedhof auseinander. Ihnen soll durch einen medienpädagogischen und einzelbiografischen Ansatz die Möglichkeit geboten werden, einen persönlichen Bezug zu dem außerschulischen Lernort in Stukenbrock aufzubauen.

Im Zentrum der Projekte steht ein ‚Digital Storytelling‘ als Form der Vermittlung von eigenen Gedanken und historischen Inhalten. So soll eine Voraussetzung für ein Erinnern geschaffen, in dem die unterschiedlichen Eindrücke und Gewichtungen Jugendlichen Raum haben.

Das Stalag 326 in der Senne war eins der größten deutschen Kriegsgefangenenlager. Die hygienischen Zustände waren verheerend und zehntausende teils sehr junge Menschen über-lebten die Haft nicht. In der durch das Schulministerium NRW geförderten Bildungs-partnerschaft wird die fachliche Expertise der Dokumentationsstätte und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit der Medienkompetenz der Bielefelder Jugendbildungsstätte Haus Neuland verbunden. „Das ist eine ideale Grundlage für die pädagogische Arbeit an einem so herausfordernden Thema“, ist sich BKSN-Schulleiter Matthias Groß sicher.

Informationen zum Foto:

Die vier Partner freuen sich über die vielversprechende Partnerschaft:

Im Bild, von links nach rechts:

Hanna Hittmeyer, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., BKSN-Schulleiter Matthias Große, Ina Nottebohm, Geschäftsführerin Haus Neuland und Victoria Evers, Gedenkstätte Stalag 326

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