Unser Differenzierungskurs Marketing bietet die Möglichkeit, praktisch zu arbeiten und selber Marketingkonzepte zu entwickeln

Die wesentlichen Vorteile des Differenzierungskurses Marketing

  • Teilnahme an Unternehmensbesichtigungen und Fachexkursionen in und über die Region hinaus
  • Du erhältst Einblicke in das Medienrecht, damit Du im eBusiness richtig handeln kannst.
  • Vorstellung unterrichtsbezogener Inhalte durch Fach- und Praxisvorträge
  • Du kannst ein eBusiness Zertifikat des Internetfachverbandes eco e. V. erwerben.
  • Du entwickelst in der Oberstufe eines eigenen Marketingkonzept am Beispiel eines regional tätigen Unternehmens
  • Weitere Projektarbeiten zum Thema Marktforschung und Konsumentenbefragungen sind nach Absprache möglich

Der Marketing Kurs: Amazon, ebay und Google auf dem Prüfstand

Die in diesem Differenzierungsbereich unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer freuen sich auf Dich. Du erhältst vertiefende Einblicke in die Werbung, Produkt- und Markenvielfalt sowie in die Wichtigkeit von Marketingmaßnahmen aus unternehmerischer Sicht kennen. Die Jahrgangsstufe 12 widmet sich dem umfassenden Thema eCommerce und hat als Schwerpunktsetzung das erfolgreiche Bestehen des CEBRA- Zertifikates des Internetfachverbandes eco e. V. Dieses Zertifikat ist ein Alleinstellungsmerkmal und damit besonderer Baustein im Rahmen der anschließenden Ausbildungsplatzsuche. Die abschließende konzeptionelle Entwicklung eines Marketingvorhabens am Beispiel eines echten regional ansässigen Unternehmens runden Deine umfangreich erworbenen Kenntnisse ab.

Die Inhalte des Faches Medienrecht komplettieren die Themengebiete Marketing/ eBusiness, denn ohne Einhaltung des Rechtsrahmens drohen Amazon, Ebay oder Google Strafen. Du wirst über Deine Rechte als Verbraucher informiert.

Im Differenzierungsbereich Medieninformatik lernst Du an Deinem eigenen Laptop den professionellen Umgang mit digitalen Medien. Dazu haben wir neben Informationswirtschaft die Fächer Webtechnologien, Mediendesign und Objektorientierte Programmierung eingerichtet.

  • Die wesentlichen Vorteile des Differenzierungskurses Medieninformatik:
  • Du lernst den Umgang mit grundlegenden Programmiersprachen HTML, CSS und Java Skript
  • Du bist Dein eigener Creativ Chef und lernst wie in einer Medienagentur den Umgang mit Adobe Creative Cloud Softwares wie Photoshop, Indesign, Illustrator, Premiere, AfterEffects etc.
  • Du gestaltest Plakate, Prospekte und Filme.
  • Eine Projektphase in der Oberstufe zur Medienerstellung findet oft in Kooperation mit einem externen Partner wie z. B. dem Kreismuseum Wewelsburg, der Stiftung "Erinnern ermöglichen" etc. statt.

Der Medieninformatik Kurs: Programmieren und Erstellung professioneller Medien

Du lernst, digitale Medien und Informationen sachgerecht, selbstbestimmt und sozial verantwortlich zu nutzen. Dazu haben wir neben Informationswirtschaft die Fächer Webtechnologien, Mediendesign und Objektorientierte Programmierung eingerichtet:

Webtechnologie

Ziel des Faches ist eine Einführung in die Technologien, die für die Entwicklung von Webanwendungen notwendig sind. Neben HTML, CSS und der clientseitigen Skriptsprache JavaScript lernst Du, wie sich serverseitige Datenbanken einbinden lassen und programmieren im Rahmen eines Abschlussprojekts eine vollständige Webanwendung.

Mediendesign

Im Fach "Mediendesign" lernen die Schüler*innen die Grundlagen des Grafikdesigns auf theoretischer und praktischer Basis kennen. Diese werden später in Anwendung der Adobe Creative Cloud Softwares wie Photoshop, Indesign, Illustrator, Premiere, AfterEffects etc. vertieft und anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag einer typischen Medienagentur praktisch umgesetzt. Eine Projektphase in der Oberstufe zur Medienerstellung, oft in Kooperation mit einem externen Partner wie z. B. dem Kreismuseum Wewelsburg, der Stiftung "Erinnern ermöglichen" etc. runden das Angebot ab. 

Objektorientiere Programmierung

Du erarbeitest die grundlegenden Konstrukte objektorientierter Programmiersprachen. Anhand kleiner Software-Projekte werden die Techniken der Objektorientierung eingeübt. 

Auch in den allgemeinbildenden Fächern werden die Laptops verstärkt eingesetzt, so zum Beispiel um Internetrecherchen durchzuführen, Präsentationen, Mindmaps oder Grafiken zu erstellen. Im Mathematikunterricht kommen Computeralgebrasysteme zur Anwendung. Des Weiteren werden im Englischunterricht Sprachtests, Vokabel- und Wortschatzarbeit am Laptop durchgeführt.

Unsere kaufmännische Übungsfirma ADERK GmbH bietet die Möglichkeit, direkt praktisch zu arbeiten und betriebswirtschaftliche Themenbereiche nicht nur zu erlernen, sondern hautnah zu erleben.

Foto vor Gebäude

 Informieren Sie sich auch auf der Internetseite www.aderk.de über unsere kaufmännische Übungsfirma.

 

Die wesentlichen Vorteile der kaufmännischen Übungsfirma

  • Wir sind mit rund 500 Übungsfirmen vernetzt. Die unvorhersehbaren und vielfältigen Geschäftsbeziehungen auf dem Übungsfirmenmarkt erzwingen die laufende Anwendung und Anpassung des Gelernten.
  • Die Geschäftsprozesse in derÜbungsfirma und zwischen den Übungsfirmen entsprechen der Realität. Dadurch erlebst Du die eigenen Handlungen als real.
  • In der ADERK GmbH identifizieren sich die Schüler und Schülerinnen als Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen eines Unternehmens. Es erfolgen aber auch Präsentationen und Erkundungen bei realen Unternehmen, um das Erlernte zu vertiefen und Präsentationskompetenz zu erlangen.
  • In der Übungsfirma werden Telekommunikationsdienste (elektronische Post, Homebanking, Telefon, Internet) und die ERP-Software Microsoft Dynamics angewendet.
  • In der ADERK GmbH wird das Zusammenwirken von Einkauf, Verkauf und Verwaltung erlebt und begriffen.
  • In der Übungsfirma werden personalwirtschaftliche Sachverhalte in einem eigenständigen Unterrichtsfach bearbeitet.

 

Unsere Übungsfirma ADERK: Ein Modell mit Tradition.

Du suchst eine neue Herausforderung und die optimale Vorbereitung auf die Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich? Unsere Übungsfirma bereitet dich optimal vor, denn sie wirtschaftet und handelt unter Echtbedingungen, etwa so wie ein Flugsimulator für Piloten.

Übungsfirmen handeln virtuell mit Waren oder bieten Dienstleistungen an. Die Anzahl der Übungsfirmen in Deutschland bewegt sich zwischen 500 und 600. Von der Personalabteilung bis zum Marketing – jede Übungsfirma ist das perfekte Abbild eines Unternehmens und seiner kaufmännischen Abteilungen. So können die »Mitarbeiter/-innen« der Übungsfirmen alle Abläufe des täglichen Wirtschaftsgeschehens unter echten Rahmenbedingungen lernen und trainieren. Alle Aktivitäten entsprechen der kaufmännischen Praxis. Der Warenverkehr wird durch Lieferscheine abgebildet, der Zahlungsverkehr durch virtuelles Online-Banking. Für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr steht eine eigene Übungsfirmenbank zur Verfügung.

Die besondere Stärke der Übungsfirma sind ihre Außenkontakte. So wie Unternehmen in der realen Marktwirtschaft stehen auch Übungsfirmen zueinander in interaktiver Geschäftsbeziehung. Neben fachlichen Kompetenzen erwerben Schüler/-innen damit durch die Arbeit im Team und die selbstständige Lösung realer Problemstellungen wertvolle Schlüsselqualifikationen, die sie in ihren späteren beruflichen Alltag mitnehmen können.

Ein besonders Highlight ist der jährliche Besuch der Internationalen Übungsfirmenmesse. Diese Messen sind eine hervorragende Plattform für die Vermittlung wichtiger berufspraktischer Lernziele insbesondere im Bereich Marketing und Vertrieb.

In der Europaklasse kannst Du Deine Europakompetenzen vertiefen.

Die wesentlichen Vorteile der Europaklasse:

  • Du lernst in den Projekten Schülerinnen und Schüler aus anderen Ländern kennen.
  • Du machst ggf. eine Fahrt zu einer europäischen Partnerschule
  • Du kannst politische Zusammenhänge in Europa besser verstehen.
  • Du erhöhst Deine interkulturelle Kompetenz, die Du im Arbeitsleben benötigst
  • Du erhältst und vertiefst einen Einblick in eine andere Kultur

Europaklasse: Wettbewerbe und Austauschprogramme

Durch projektorientiertes Lernen an europäischen Themen, ggfs. im Austausch mit verschiedenen Projektpartnern in der EU, erwirbst Du Fremdsprachen- und Medienkompetenzen. Im ersten Halbjahr erfährst Du wichtige Informationen über die EU Mitgliedsländer, wie das Beitrittsverfahren funktioniert und nimmst mit Deiner Klasse an einem EU Wettbewerb teil.  Über die Plattform „eTwinning“ findet ein virtueller Austausch mit einer anderen Klasse in Europa statt. Du lernst den Umgang mit Bidlbearbeitungs- und Präsentationsprogrammen.

Die Inhalte des Faches Europa bereiten Dich die auf die beruflichen Anforderungen einer anspruchsvollen kaufmännischen Tätigkeit im EU-Binnenmarkt vor.

Verortung der eigenen Werte. Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit in Demokratien. Merkmale von Populismus und "alternativen Fakten". Und nicht zuletzt die Wirksamkeit vermeintlich einfacher Lösungen für komplexe politische Probleme - das Aufkommen des Rechtspopulismus in ganz Europa und weiteren Teilen der Welt wirft viele Fragen auf. Nicht zuletzt die, wie wir in Zukunft leben wollen.

Das Forum Jugend und Politik, eine Arbeitslinie der Politischen Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Angebote zur Jugendpolitik macht, hat entsprechend versucht zwei Klassen der Höheren Berufsfachschule dabei zu helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Das Programm „Rechtspopulismus in Europa“ macht anhand von interaktiven Modulen zu den Themen Demokratie und Populismus grundlegende Erkenntnisse über Sinn und Zweck der liberalen Demokratie und die potentiellen Gefahren des Rechtspopulismus erkennbar und erfahrbar.

Herzstück der zweitägigen Veranstaltung war das Planspiel "Wer ist das Volk - Populisten an der Macht". Hierbei erlebten die teilnehmenden Schüler, wie eine neu gewählte rechtspopulistische Regierung versucht, gesellschaftliche und politische Schalthebel umzulegen, um so schnell wie möglich all ihre Wahlversprechen verwirklichen zu können. „Vielleicht sollte ich mir über solche Sachverhalte häufiger Gedanken machen“, meinte die 18jährige Schülerin Irina. Und BSKN-Lehrer Karsten Floren, der das Programm an das Neuhäuser Berufskolleg holte, war sich sicher: „Der Ausgang eines solches Planspiels ist nicht vorhersehbar, aber alleine die Diskussion zur Auswertung hat den einen oder anderen Schüler sicherlich für das Thema sensibilisiert.“

Am Ende erarbeiteten die Gruppe gemeinsam konkrete Handlungsfelder und -möglichkeiten, wodurch sie selbst einen kleinen Betrag dazu leisten kann, dass wir in Deutschland auch weiterhin eine lebendige Zivilgesellschaft haben. Das passende Schlusswort der BKSN-Schülerin Emilie „Nicht meckern, sondern engagieren!“

 

Infos von Karsten Floren und Marco Cirrincione.

„Dies ist ein besonderer Tag“, waren die einführenden Worte von BKSN-Schulleiter Matthias Groß in der Feierstunde im Forum. Das Berufskolleg Schloß Neuhaus verabschiedet 15 geflüchtete Schülerinnen und Schüler, die eine eigens eingerichtete Ausbildungsvorbereitungsklasse besucht haben. 14 von ihnen haben den Hauptschulabschluss erreicht, 7 ein Sprachzertifikat auf B1-Niveau. „Ein solches Zertifikat ist sehr wichtig, um sein Leben selbstbestimmt führen zu können“, meinte der anwesende Landrat Manfred Müller, der ausdrücklich das Engagement aller beteiligten Lehrkräfte lobte. Die beiden Deutschlehrerinnen Carina Herr und Irina Demler haben die Zertifikatsprüfung selbst entwickelt und in das schulische Curriculum integriert. „Gerade die Vorbereitung auf die Zertifikatsprüfung hat bei einigen Schülern einen wahren Motivationsschub ausgelöst“, berichtete Frau Demler. “Ich bin sehr stolz“, stellte der 19-jährige Haytan aus dem Irak in einer kleinen Ansprache fest. Er startet nach dem Sommer eine Ausbildung in einer Bäckerei. Die ebenfalls 17-jährige Batoul aus Syrien bedankte sich in einer frei vorgetragenen Ansprache bei allen Lehrern, sie strebt ein Studium an. Für den zuständigen Bildungsgangleiter Thomas Albers war die unermüdliche Arbeit von Schulsozialarbeit-Trainee Emilia Szweda ein wichtiger Erfolgsfaktor. Gleichzeitig beklagte er die fehlende Nachhaltigkeit, da wegen befristeter Verträge Jahr für Jahr neue Kräfte gesucht und eingearbeitet werden müssen. Am Ende der Feierstunde waren sich alle Anwesenden einig, dass diese Ausbildungsvorbereitungsklasse ein Meilenstein für eine gelungene Integration darstellt. Das passende Schlusswort der Klassenlehrerin Beatrix Schlupp: „Nun sind Sie leider nicht mehr hier. Nun brechen Sie auf zu neuen Ufern“.

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