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Anfang der Woche war die Übungsfirmenklasse HU15a zusammen mit ihren Lehrern Sabine Pade und Frank Berkemeier zu Besuch beim Paderborner Unternehmen MBG. MBG wurde 1993 gegründet und hat heute viele Getränke-Brands in der Gastronomie, über 200 Mitarbeiter und eine Produktion von mehr als eine Million Hektoliter.

Praxisnah konnten die BKSN-Schüler von den Profis erfahren, welche Dinge entscheidend sind, um Getränke erfolgreich zu verkaufen. Nach einer Vorstellung des Unternehmens durch Fr. Kluwe und Fr. Baier erhielten die Schüler viele Informationen über die Arbeit im Export. Ebenso interessant waren die Ausführungen zum Qualitätsmanagement und zur Marke Goldberg.

Beindruckt zeigten sich die Schüler bei der Lagerbegehung und dem anschließenden Ausführungen zur Auftragsbearbeitung. Die Eindrücke und Informationen können nun direkt in die Arbeit der Übungsfirma des BKSN (ADERK Getränke GmbH) mit einfließen. Die Schüler nutzten auch die Möglichkeit ihre eigene Arbeit in der Übungsfirma und ihre Erfahrungen bei der Teilnahme an der Internationen Übungsfirmenmesse 2016 in Ulm zu präsentieren. Besonders die neu gestaltete Internetseite der ADERK Getränke GmbH (www.aderk.de) wurde hierbei von MBG gelobt.

Bereits seit dem Jahre 2011 steht das BKSN in einem guten Kontakt zum Unternehmen MBG. Das BKSN bedankt sich ausdrücklich für die langjährige Zusammenarbeit und die immer professionelle und herzliche Unterstützung aller Mitarbeiter.

Infos von F. Berkemeier

In der letzten Woche waren die HB-Klassen 16b und 16d zusammen mit den Fachlehrern Michael Hülsmann und Martina Büschking-Freise im Zukunftslabor des Heinz-Nixdorf-Forums. Im Rahmen der Sonderausstellung „KonsumKompass“ haben die Schüler aus der Höheren Handelsschule in kleinen Gruppen verschiedene Ideen für die Umsetzung eines nachhaltigen Produkts entwickelt. Das BKSN sagt Danke für die gute Moderation und die fachkompetente Führung im HNF.

Infos von M. Hülsmann

Am Mittwoch, 8. Februar präsentierten Schüler des Berufskollegs Schloß Neuhaus im Forum vor über 200 Zuhörern mit einem Vortrag ihre Erfahrungen und Empfindungen während des Besuchs der Gedenkstätte Auschwitz.

Bereits zum fünften Mal machte sich eine Gruppe des Neuhäuser Berufskollegs im November 2016 auf den Weg nach Krakau und Auschwitz, um mehr über das Schicksal der dort ermordeten Juden zu erfahren. Der stellvertretende Schulleiter Norbert Damke unterstrich in Anlehnung an den spanisch-amerikanischen Philosophen George Santayana die Bedeutung dieses speziellen Angebots des Berufskollegs im Hinblick auf die Persönlichkeitsbildung der Schüler: „Es ist Auftrag jedes Einzelnen als Mensch darüber nachzudenken, was man dafür tun kann, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.“

Zu den Gästen der Projektpräsentation zählte auch Monika Schrader-Bewermeier, die Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Sie würdigte die Anstrengungen der Teilnehmer der Studienfahrt dahingehend, dass es nicht selbstverständlich sei, sich den hohen psychischen und physischen Anforderungen dieser Fahrt zu stellen und dafür auf Freizeit an gemütlicheren Orten zu verzichten. Aus der Konfrontation mit den Verirrungen einer Gesellschaft müsse aus dem Schrecken ein Handeln erfolgen, da jeder Einzelne dafür verantwortlich sei, in welcher Gesellschaft man leben wolle.

Die Organisatoren der Fahrt, Thomas Albers und Holger Pletsch, würdigten ebenfalls aus-drücklich das Engagement der Schüler im Vorfeld, während und nach der Fahrt und machten klar, dass sich die Studienfahrt nach Auschwitz als obligatorisch verstehe und man sich auch in diesem Jahr wieder auf den Weg machen werde. Zudem bedankten sie sich für die Unterstützung durch die Bethe-Stiftung und das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) sowie den Förderverein der Schule.

Die über 200 Zuschauer der Präsentation, überwiegend Schüler aus den Unterstufenklassen des Berufskollegs, verfolgten die teils sehr emotionalen Schilderungen ihrer Mitschüler mit großem Interesse. Immer wieder äußerten die Teilnehmer auch ihr Entsetzen über das Ausmaß der Todesfabrik Auschwitz und der Gräueltaten des Holocaust.

Schülersprecherin Theresa-Marie Schnitz, selbst Teilnehmerin der Fahrt, betonte die Wichtig-keit, dem Vergessen entgegenzuwirken, gegen Rassismus einzutreten und die Bereitschaft jedes Einzelnen, etwas für das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft zu tun. Sie empfahl daher allen Schülern, sich genau über die Ziele der Parteien zu informieren, die man in diesem Jahr wählen wolle.

Auf dem Foto von links nach rechts stellvertretend für alle Teilnehmenden Felix Westerhorstmann, Lennard Klein, Schülersprecherin Theresa-Marie Schnitz, Fynn Klatte, Vorstandsvorsitzende der GCJZ Monika Schrader-Bewermeier, die Organisatoren Holger Pletsch und Thomas Albers, stellvertretender Schulleiter Norbert Damke.

Infos von Holger Pletsch und Thomas Albers

Die Übungsfirmenklassen HU15a und HU16a vom Berufskolleg Schloß Neuhaus zu Besuch bei der Neuen Westfälischen im Bielefeld-Sennestadt.

„Berliner Bogen?“, „Rheinischer Mantel?“ - diese Dinge sind seit Freitag, den 13. Januar 2017 für die Schülerinnen und Schüler aus der HU15a und HU16a keine Fremdbegriffe mehr. Dazu beigetragen hat im wesentlichen Maße die interessante Druckhausbesichtigung bei der Neuen Westfälischen in Bielefeld-Sennestadt. Die überaus engagierte Mitarbeiterin Frau Schubert führte mit viel Charme und Raffinesse durch den Freitagabend. Einen bleibenden Eindruck hat bei den Schülerinnen und Schüler insbesondere die hochmoderne Rotationsdruckmaschine, die jeden Abend alle Ausgaben der NW „in Windeseile“ druckt sowie das Papierlager (siehe Foto) hinterlassen. Der begleitende BR-Fachlehrer Michael Hülsmann war sich nach der Exkursion sicher:" Außerschulische Lernorte ergänzen in hohem Maße unsere kompetenzorientierten Unterrichtsinhalte, daher wird dieser Besuch bei der NW nicht der letzte gewesen sein.“

Informationen von Michael Hülsmann.

Auch in diesem Jahr testeten die Auszubildenden im Bankenbereich ihre Englischkenntnisse in einer freiwilligen Fremdsprachenprüfung, die am Berufskolleg Schloß Neuhaus durch die Englischlehrerinnen Eva Amedick und Ulrike Heinich durchgeführt wurde.

Mit Stolz sowohl auf Schüler- als auch auf Lehrerseite überreichte Schulleiter Matthias Groß jedem der 32 Teilnehmer ein Zertifikat mit der Dokumentation der einzelnen Prüfungsleistungen. Die Auszubildenden erreichten im schriftlichen Teil durchschnittlich 87,1 von 100 Punkten und im mündlichen Teil 27,4 von 30 Punkten. Groß lobte die Bereitschaft der Teilnehmer, sich dieser freiwilligen Zusatzprüfung zu stellen und diese mit einer so hervorragenden Leistung zu bestehen.  

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