Hier ist nur Farbe (im Frontend ist der Text nicht sichtbar)
fachschule-630x180

Der erste Abiturjahrgang hat am Beruflichen Gymnasium des Berufskollegs Schloß Neuhaus erfolgreich seine Abiturprüfung bestanden. Der Schwerpunkt Mathematik und Informatik bereitet die Schülerinnen und Schüler auf eine Reihe zukunftsorientierter Berufsfelder vor. Die Studiendirektorin Hilde Wessel, Leiterin des Beruflichen Gymnasiums: „Unsere Absolventen profitieren von ihren berufsbezogenen Kenntnissen und haben nun sehr gute Perspektiven. Alle Abiturienten gehen entweder in ein Studium bzw. in ein Duales Studium oder in eine Ausbildung im MINT- Bereich oder im kaufmännischen Bereich.“

Der Schulleiter Oberstudiendirektor Matthias Groß unterstreicht: „Mit diesem besonderen Bildungsangebot kommen wir den Wünschen regionaler Ausbildungs-betriebe entgegen und stärken den IT-Standort Paderborn. Dies macht sich auch in den steigenden Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr bemerkbar.“ Über die Allgemeine Hochschulreife freuen sich: Juri Eberz (Paderborn), Julian Fieren (Schloß Neuhaus), Kevin Hoffmann (Hövelhof), Hendrik Jakobsmeyer (Schloß Neuhaus), Matthias Kaimann (Hövelhof), Sevda Kirayit (Schloß Neuhaus), Melina Kleber (Elsen), Philipp Manegold (Schloß Neuhaus), Dominic Mersch (Paderborn), Niklas Meschede (Schloß Neuhaus), Joschua Minnich (Schloß Neuhaus), Malena Schmitz (Delbrück), Kevin Schonowski (Delbrück), Steffen Schrey (Borchen), Simon Vedder (Bad Lippspringe), Asaria Vogel (Schloß Neuhaus), Albiona Zariqi (Hövelhof)

Infos von Carmen Klee

„Fahrrad fahren kann ich zwar ganz gut. Ich habe mich aber nie wirklich getraut, auf der Straße zu fahren. Ich kannte die Regeln nicht. In Eritrea ist das nicht so wichtig. Da ist auch nicht so viel Verkehr.

Jetzt traue ich mich auch, mal bis in die Stadt zu fahren“, so die Aussage eines BKSN-Schülers aus der IK15a, eine von drei Internationalen Klassen am Berufskolleg an der Kapelle. Unter dem Motto: „Integration durch Mobilität“ fand nicht nur deshalb unter der Organisation der beiden IK-Klassenlehrerinnen Franziska Sobieraj und Carina Herr am 23. und 24. Juni 2016 ein Verkehrserziehungsprojekt für die Internationalen Klassen des Berufskolleg Schloß Neuhaus statt. Schirmherr des Projekts ist die Bürgerstiftung Paderborn, die durch eine Fahrradsammelaktion Flüchtlingen die Möglichkeit bietet, sich in Deutschland auch verkehrstechnisch besser zu integrieren. Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld fleißig Vokabeln zu den Themen Fahrrad, Verkehr und Erste Hilfe erlernen.

Darüber hinaus wurden Verkehrssituationen nach-gestellt, um Regeln und Verkehrsschilder überhaupt verstehen zu können. Reinhard Schnitz von der Polizeidienststelle Paderborn startete an den beiden oben genannten Tagen mit einer Festigung der Verkehrsregeln und -schilder. Anschließend erarbeiteten die finanziell vom schuleigenen Förderverein unterstützten drei Internationalen BKSN-Klassen die Sachverhalte „Erste Hilfe“, „Praktisches Fahren“ und „Fahrradreparatur“. Die Radstation Paderborn unterstützte derweil den praktischen Workshop-Teil von Reinhard Schnitz mit wertvollen Tipps zur Fahrradreparatur. BKSN-Lehrer Markus Stralla gab Infos zum Thema "Erste Hilfe" an die jungen Menschen weiter.

Am Ende des Workshops konnten die drei Klassen ihr Wissen in einer Rallye überprüfen, welche die theoretischen und praktischen Elemente des Workshops aufgriff. „Der Weg ist das Ziel“. Durch eine schuleigene und vom BKSN-Lehrer Volker Pässler unterstützte Aktion, bei der gebrauchte Fahrräder zunehmend den Weg in die Schule finden und verkehrssicher gemacht werden, sind die nächsten Schritte für ein weiteres Fahrüben und damit auch für eine nachhaltige Integration der Schülerinnen und Schüler gemacht.

Infos von Franziska Sobieraj und Carina Herr

Lean Production, 5-S Methode, Kanban System, Inselfertigung...

Diese Begriffe kennen die Fachschüler vom BKSN bereits aus dem BWL-Unterricht. In der Produktion der Holter Regelarmaturen GmbH & Co. KG in Schloß Holte-Stukenbrock konnten sich die Fachschüler nun davon überzeugen, dass diese Instrumente der modernen Produktionswirtschaft in der Praxis auch in einer solchen Vielfalt umgesetzt werden und waren sichtlich beeindruckt.

"Das müsste sich mein Chef mal anschauen" und "das ist sehr beeindruckend" waren zwei von vielen verblüfften Kommentaren. Zwar arbeitet nur ein kleiner Teil der Fachschüler/innen in der industriellen Produktion, doch sind Themen wie Prozessoptimierung, Transparenz und Mitarbeiterorientierung heutzutage universell und aktueller denn je. Die angehenden Führungskräfte haben von der Betriebsbesichtigung sehr profitiert und fühlen sich für ihre künftigen Aufgaben inspiriert.

Danke an das HORA-Team.

Infos von Lucia Westhoff

Auszubildende können nach dem Berufsbildungsgesetz Teile der Ausbildung als organisierte Lernaufenthalte im Ausland absolvieren. Eine finanzielle Förderung wird durch das erasmus - Projekt „Fit für Europa“ ermöglicht, das von der EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung bei der Bezirksregierung Detmold verwaltet wird.

Diese Chance nutzten drei Auszubildende des Berufskollegs Schloss Neuhaus: Juliet Hardes (Kanzlei Kröger & Rehmann) und Carina Lötfering (Kanzlei Dr. Auffenberg & Partner) absol-vieren beide eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Sie arbeiteten drei Wochen in der Kanzlei Hengeler Mueller in London. Auch Moritz Nauber, Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement bei der gpdm mbH, war bei der Suche nach einem Praktikumsplatz bei der Sprachschule TLC in Denia (Spanien) erfolgreich.

Alle Auszubildenden schauten nach entsprechender Vorbereitung ihrem Auslandsaufenthalt vor der Abreise mit etwas gemischten Gefühlen entgegen und hofften, die Herausforderungen allein auf sich gestellt gut bewältigen zu können. Während des Praktikums ist eine Lernaufgabe zu bearbeiten und in einem Abschlussbericht zu dokumentieren.

Wieder Zuhause ist der Tenor eindeutig: „Das war eine besondere und tolle Zeit, die ich nicht missen möchte!“, „Es war sehr interessant, den Arbeitsalltag mit seinen Besonderheiten in einem anderen Land zu erleben. Man bekommt Kontakt zu den Landsleuten. Das ist etwas ganz anderes als dort Urlaub zu machen.“, „Ich bin froh, dass ich das gemacht habe!“

Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse stehen bei diesen Auslandsaufenthalten vor allem die persönliche Weiterentwicklung und das Sammeln internationaler Erfahrung im Vorder-grund, um nach der Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt möglichst gute Voraussetzungen zu haben.

Informationen zum Bewerbungsverfahren für die finanzielle Förderung solcher Auslandsaufenthalte gibt es auf www.fit-fuer-europa.de.

Infos von Bettina Klüner

Es sollte ein Kurzfilm werden, so lautete der Projektauftrag der GI 14a im Fach Soziologie. Ein Kurzfilm über die Lebenswelt junger Menschen im Dritten Reich, über ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung und Indoktrination. Gedreht werden sollte an einem Wochenende auf der Wewelsburg in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Wewelsburg, unserem Kooperationspartner. Es wurde ein Kurzfilm von acht Minuten. Aber der Prozess von der Entwicklung der Filmidee, der Entstehung des Drehbuches über den Filmdreh bis zum Filmschnitt dauerte ein halbes Schuljahr. Nicht nur Engagement, sondern auch Geduld und Hartnäckigkeit wurden den Schülerinnen und Schülern abverlangt – etwa z. B. wenn während des Drehs laute Besucherstimmen eine Unterbrechung erzwangen bis es erneut hieß: Klappe 9, Take 27. Neben diesen konkreten Erfahrungen mit dem Medium „Film“ ist es aber v. a. eine Erkenntnis, die die Kursteilnehmer mitgenommen haben: „Menschen auszugrenzen – egal nach welchen willkürlich gewählten Kriterien, egal wo und zu welcher Zeit – das geht gar nicht.“

Und hier geht es zum Film: http://tinyurl.com/FilmSoziologiekurs

Soziologiekurs GI14a

© 2018 Berufskolleg Schloß Neuhaus