Die GI14a durfte zusammen mit ihrer Lehrerin Dörte Kahl und dem neuen Deutschreferendar Daniel Seepe an einer Theaterführung teilnehmen.

Eine Sportstunde der besonderen Art erlebten am Mittwoch, 2. November die Schüler der HM15a (Höhere Handelsschule) vom Berufskolleg Schloß Neuhaus.

„Fahrrad fahren kann ich zwar ganz gut. Ich habe mich aber nie wirklich getraut, auf der Straße zu fahren. Ich kannte die Regeln nicht. In Eritrea ist das nicht so wichtig. Da ist auch nicht so viel Verkehr.

Lean Production, 5-S Methode, Kanban System, Inselfertigung...

Diese Begriffe kennen die Fachschüler vom BKSN bereits aus dem BWL-Unterricht. In der Produktion der Holter Regelarmaturen GmbH & Co. KG in Schloß Holte-Stukenbrock konnten sich die Fachschüler nun davon überzeugen, dass diese Instrumente der modernen Produktionswirtschaft in der Praxis auch in einer solchen Vielfalt umgesetzt werden und waren sichtlich beeindruckt.

"Das müsste sich mein Chef mal anschauen" und "das ist sehr beeindruckend" waren zwei von vielen verblüfften Kommentaren. Zwar arbeitet nur ein kleiner Teil der Fachschüler/innen in der industriellen Produktion, doch sind Themen wie Prozessoptimierung, Transparenz und Mitarbeiterorientierung heutzutage universell und aktueller denn je. Die angehenden Führungskräfte haben von der Betriebsbesichtigung sehr profitiert und fühlen sich für ihre künftigen Aufgaben inspiriert.

Danke an das HORA-Team.

Infos von Lucia Westhoff

Auszubildende können nach dem Berufsbildungsgesetz Teile der Ausbildung als organisierte Lernaufenthalte im Ausland absolvieren. Eine finanzielle Förderung wird durch das erasmus - Projekt „Fit für Europa“ ermöglicht, das von der EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung bei der Bezirksregierung Detmold verwaltet wird.

Diese Chance nutzten drei Auszubildende des Berufskollegs Schloss Neuhaus: Juliet Hardes (Kanzlei Kröger & Rehmann) und Carina Lötfering (Kanzlei Dr. Auffenberg & Partner) absol-vieren beide eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Sie arbeiteten drei Wochen in der Kanzlei Hengeler Mueller in London. Auch Moritz Nauber, Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement bei der gpdm mbH, war bei der Suche nach einem Praktikumsplatz bei der Sprachschule TLC in Denia (Spanien) erfolgreich.

Alle Auszubildenden schauten nach entsprechender Vorbereitung ihrem Auslandsaufenthalt vor der Abreise mit etwas gemischten Gefühlen entgegen und hofften, die Herausforderungen allein auf sich gestellt gut bewältigen zu können. Während des Praktikums ist eine Lernaufgabe zu bearbeiten und in einem Abschlussbericht zu dokumentieren.

Wieder Zuhause ist der Tenor eindeutig: „Das war eine besondere und tolle Zeit, die ich nicht missen möchte!“, „Es war sehr interessant, den Arbeitsalltag mit seinen Besonderheiten in einem anderen Land zu erleben. Man bekommt Kontakt zu den Landsleuten. Das ist etwas ganz anderes als dort Urlaub zu machen.“, „Ich bin froh, dass ich das gemacht habe!“

Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse stehen bei diesen Auslandsaufenthalten vor allem die persönliche Weiterentwicklung und das Sammeln internationaler Erfahrung im Vorder-grund, um nach der Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt möglichst gute Voraussetzungen zu haben.

Informationen zum Bewerbungsverfahren für die finanzielle Förderung solcher Auslandsaufenthalte gibt es auf www.fit-fuer-europa.de.

Infos von Bettina Klüner

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