Von der heiligen Katharina von Siena stammt das Zitat "Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten." Dieses Motto wählten die Studierendenvertreter des Abschlussjahrgangs FS15 der Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung für ihre Abschlussfeier am 09.02.2019 aus. 45 Absolventinnen und Absolventen bekamen nach dreieinhalb Jahren Studienzeit ihre Zeugnisse zur staatlich geprüften Betriebswirtin/zum staatlich geprüften Betriebswirt überreicht und waren sichtlich "happy". Besondere Auszeichnungen für Ihre sehr guten Leistungen gingen an Christina Bracht, Lena Homburg, Michelle Marschalleck und Nils Kuttig.

Eine Anmeldung setzt voraus, dass die neuen Schülerinnen und Schüler in einem persönlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten innerhalb des Bildungsangebots beraten werden. Das Halbjahreszeugnis und ein Lebenslauf sollen mitgebracht werden. Im Anmeldezeitraum von Montag, 11.02. bis Freitag, 22.02. stehen kompetente Lehrerinnen und Lehrer in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr als Ansprechpartner für Anmeldung und Beratung zur Verfügung

Am Berufskolleg Schloß Neuhaus sind folgende Anmeldungen möglich: - Einjährige Handelsschule mit dem Ziel „Fachoberschulreife“, -Höhere Handelsschule mit dem Ziel „schulischer Teil der Fachhochschulreife“. Hier können die Schülerinnen und Schüler zwischen fünf Differenzierungskursen wählen. Hinzu kommen das Berufliche Gymnasium mit dem Ziel „Allgemeine Hochschulreife“ (Leistungskurse Mathematik und Informatik) sowie die Fachschule für Wirtschaft mit dem Ziel „staatlich geprüfter Betriebswirt.“

 Für die Fachschule für Wirtschaft gelten andere Termine für die Anmeldeberatung. Siehe Bereich Fachschule/Anmeldung.

Die verbrecherische Ideologie der SS und der Nationalsozialisten lernten Ende November 16 Schüler des BKSN bei einem Besuch im Kreismuseum Wewelsburg genauer kennen. Die systematische Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas, der Sinti und Roma, der Homosexuellen und politisch Andersdenkenden verlief wie überall zu jener Zeit nach dem gleichen Schema. Besonders interessant erschien den Schülern die Tatsache, dass die NS-Propaganda zur Legitimation ihrer rassistischen Handlungen ihre eigene vermeintliche Überlegenheit durch Germanenkult und die nordische Mythologie begründete. Abschließend besuchten die Schüler die Gedenkstätte Niederhagen und gedachten der Opfer des NS-Regimes.
Bereits im November begabch diese Schülergruppe nach Oswiecim und besichtigte das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz und andere Orte des Gedenkens in Polen. Neben den Gedenkstätten des Konzentrationslagers Auschwitz I und des Vernichtungslagers Birkenau besichtigte die Gruppe mit ihren Lehrern Thomas Albers, Holger Holtkamp und Holger Pletsch auch das ehemalige Getto im jüdischen Viertel Kazimiersz sowie das Museum Oskar Schindler und die Remuh-Synagoge in Krakau. Ein Workshop in der Gedenkstätte zu den pseudo-medizinischen Menschenversuchen durch Dr. Mengele und seine Assistenten in Auschwitz sowie ein Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Frau Lidia Maksymovic rundeten das Angebot dieser Studienfahrt ab und sorgten für nachhaltige Eindrücke bei allen Teilnehmenden.

Die Empfindungen und Emotionen während der Studienfahrt schildern die Schüler im Februar des nächsten Jahres im Rahmen einer Projektpräsentation im Forum des Berufskollegs.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat die Übungsfirma unseres Berufskollegs auch in diesem Jahr wieder erfolgreich an der Europäischen Übungsfirmenmesse teilgenommen. Sie fand in diesem Jahr vom 20. - 22. November in Dornbirn / Österreich statt.

Der folgende Erfahrungsbericht wurde von Pauline Einheuser und Sarah Boubakeur aus der HU17a geschrieben.

Schon Anfang des Jahres 2018 wurde entschieden, welche Schüler aus den beiden Oberstufen mit der Akzentuierung "Übungsfirma" zur Messe fahren. In der Planungsphase vor der Messe sind darüber hinaus verschiedene Quiz-Fragen vorbereitet, Arbeitspläne und Einsatzpläne vergeben und Ordner mit wichtigen Formularen erstellt worden.
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nsgesamt 20 BKSN-Schüler sind am 19. November Richtung Österreich aufgebrochen. Vor Ort wurde das leckere Früchtemüsli “ADERK Cereals“ in drei Geschmacksrichtungen promotet, zudem das Produkt „DER SAFT“ mit einem wiedererkennbaren Lamadesign und einer umweltfreundlichen Bügelverschlussflasche als weiteres neues Produkt des Jahres 2019 präsentiert.
Dieses Jahr hatten wir in der großen und neuen Messehalle einen tollen Eckstand, welchen wir natürlich selbst aufgebaut haben. Am 20. November ging es direkt los mit dem Messebetrieb. Durch die hohen Besucherzahlen traten wir schnell mit vielen deutschen, aber auch internationalen Übungsfirmen in Kontakt, führten Verkaufsgespräche und vermarkteten unsere Produkte.

Das Highlight auf unserem Messestand war neben unseren neuen Produkten das Gewinnspiel, welches netterweise von der Firma MBG aus Paderborn mit tollen Werbegeschenken und Produktproben unterstützt wurde.
Die durchgeführte Evaluation „Mystery Shopping“ der Hogeschool Brussel ergab einen tollen 7. Platz. Somit können wir behaupten, dass die Messe ein voller Erfolg war und die nächsten Oberstufen sicherlich wieder teilnehmen werden.

Berufskolleg Schloß Neuhaus präsentiert am Informationstag von 9 - 13 Uhr seine Bildungsgänge. „Unser Angebot richtet sich vor allem an Schüler der zehnten Klassen, die sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren“, erläutert Schulleiter Matthias Groß.

Der größte Bildungsgang ist die zweijährige Berufsfachschule (Höhere Handelsschule). Dort werden rund 300 Schüler unterrichtet. Jugendliche, die sich nach der Fachoberschulreife im Sommer noch nicht für eine Ausbildung entscheiden können, haben hier ihren Neigungen entsprechend verschiedene Wahlmöglichkeiten. Außerdem erhalten die Schüler innerhalb von zwei Jahren nach erfolgreichem Abschluss den theoretischen Teil der Fachhochschulreife, welcher ihnen ungleich höhere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt sichert. „Das Besondere bei uns ist das vielfältige Differenzierungsangebot, das wir dank unserer Größe anbieten können: Neben den Sprachen Russisch und Spanisch stehen Medieninformatik, Marketing/e-Business und die Übungsfirma zur Auswahl“, erklärt Groß. Darüber hinaus gibt es im kommenden Schuljahr erstmals eine „Europa-Klasse“, die gezielt an internationalen Projekten teilnimmt sowie eine Vertiefung der bisher angebotenen Planspielen mit dem Schwerpunkt Demokratisierung.

Beliebt bei Schülern ist auch das Angebot des Beruflichen Gymnasiums. Der jüngste Bildungsgang am Berufskolleg Schloß Neuhaus, der erst drei Jahrgänge verabschiedete, bietet die Fächer Informatik und Mathematik als Schwerpunkte an. „Die Nachfrage der Schüler nach diesem Bildungsgang steigt, weil die Jugendlichen wissen, dass sie damit eine ausgezeichnete Basis für eine Ausbildung oder ein Studium in den Bereichen MINT und Wirtschaft erwerben“, erklärt Bildungsgangleiterin Hilde Wessel. Aufgrund der dreijährigen Ausrichtung ist er besonders für Schüler geeignet, die einen Neueinstieg suchen und zur allgemeinen Hochschulreife geführt werden wollen. Die Schüler werden in kleinen Klassen individuell betreut und bekommen von der Schule spezielle PC-Programme gestellt. Darüber hinaus wird die Möglichkeit vorgestellt, mit einem 20 Wochen umfassenden Praktikum die volle Fachhochschulreife zu erreichen. Dieser Abschluss berechtigt zur Einschreibung für ein Bachelorstudium.

Schüler mit Hauptschulabschluss nach Klasse 10 können am Berufskolleg Schloß Neuhaus die einjährige Berufsfachschule (Handelsschule) besuchen. In diesem auf den Erwerb beruflicher Kenntnisse angelegten Bildungsgang werden die Schüler, persönlich begleitet von einem Mentor, auf die Aufnahme einer Berufsausbildung vorbereitet. Den Realschulabschluss gibt es inklusive, je nach Leistungen auch den Q-Vermerk.

Im Rahmen der beruflichen Weiterentwicklung wird berufsbegleitend eine Weiterbildung zur „Staatlich geprüften Betriebswirtin“ und zum „Staatlich geprüften Betriebswirt“ angeboten. Der Bildungsgang Fachschule für Wirtschaft existiert exklusiv am Berufskolleg Schloß Neuhaus. Er bietet Angestellten im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung eine 3 1/2 jährige berufsbegleitende Weiterbildung auf Bachelorniveau. Der Abschluss Staatlich geprüfte Betriebswirtin/ staatlich geprüfter Betriebswirt ist nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) der gleichen Niveaustufe zugeordnet wie der Bachelor.

 

Auch in diesem Jahr hat das Kreisjugendamt Paderborn das „Hein Knack Theater“ auf die Bühnen der Paderborner Schulen geholt. Diesmal um die Schüler für das Thema Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt zu sensibilisieren.
Über 200 Vollzeitschüler aus insgesamt elf Klassen konnten sich die „One-Man-Show“ von Heinz Diedenhofen mit dem Theaterstück „Klatschkopf“ anschauen und anschließend über Themen, wie Rassismus, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage diskutieren. Durch die Lehkräfte sowie die Schulsozialarbeiterinnen des Kreises Paderborn Isabelle Wilske und Janette Milder werden die Themen mit den einzelnen Klassen noch im Schulunterricht vertieft.
In der Begrüßungsansprache macht der Schulleiter Herr Groß deutlich: „Wir alle beobachten mit Schrecken die aktuellen Entwicklungen beispielsweise in Chemnitz. Als Schule müssen wir Verantwortung übernehmen und solchen Entwicklungen vorbeugen. Es ist sehr großzügig vom Kreis Paderborn als Schulträger uns ein solches Theaterstück kostenfrei zur Verfügung zu stellen.“
Das Jugendamt des Kreis Paderborn kommt so seiner Verantwortung im erzieherischen Jugendschutz nach und bietet den Schülerinnen und Schülern eine auf Jugendliche zugeschnittene Möglichkeit sich mit diesen aktuell wichtigen Themen auseinanderzusetzen. Immer wieder bezieht Heinz Diedenhofen sein Publikum durch aktive Zuschaueransprache mit ein. Die Schüler schauen nicht einfach zu, sondern „erleben das Theaterstück emotional mit“.
In dem Stück „Klatschkopf“ schlüpft Heinz Diedenhofen 45 Minuten lang in die Rolle des Jungen Tom. Dieser ist sauer auf Oliver, der nur „Saufen und Ausländer klatschen“ im Kopf hat, denn Oliver will ihm das brutale Zusammenschlagen eines Ausländers in die Schuhe schieben. Tom sinnt auf Rache. Doch während er auf Oliver wartet, um sich diesen „vorzuknöpfen“ kommen ihm noch ganz andere Gedanken. „Wer ist eigentlich wirklich deutsch?“, „Was ist, wenn der ausländische Junge lebenslange Verletzungen davonträgt?“, „Was macht eigentlich einen richtigen Mann aus?“. Immer wieder regt Diedenhofen durch seine Gedankengänge die Schüler zum Nachdenken an.
Nach dem Stück sprach der Schauspieler Heinz Diedenhofen gute 30 Minuten mit den Schülern darüber, warum die Menschen immer wieder nach „Sündenböcken“ suchen und wie man sich verhalten kann bzw. was man tun sollte, wenn man mitbekommt, wie jemand zusammengeschlagen wird. Auch darauf, dass alle im Internet geschriebenen Sachen quasi „öffentlich“ sind, thematisierte er.

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