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Ansprechpartner/in

StD H.-W. Schubert

05254 9319-115

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Die Tätigkeiten der Kaufleute für Büromanagement in den Abteilungen der Ausbildungsbetriebe sind vielfältig:

  • Beschaffung (z. B. Angebotsvergleiche, Lagerhaltung),
  • Rechnungswesen und Controlling (z. B. Kontenbuchungen, Kalkulation von Preisen),
  • Marketing und Vertrieb (z. B. Werbung, Verkauf),
  • Personalwesen (z. B. Auswahl von Bewerbungen, Gehaltsabrechnung),
  • Informationstechnologie und Organisation (z. B. Rechnerkonfiguration, Optimierung von Abläufen, Tabellenkalkulation).

Die in der Regel dreijährige Ausbildung zur Kauffrau/-mann für Büromanagement endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK bzw. der HWK. Die Auszubildenden lernen grundlegende betriebliche Leistungsprozesse von der Planung, über die Umsetzung bis hin zur Kontrolle kennen. Da ein Teil der Abschlussprüfung vor der IHK bzw. der HWK am Computer stattfindet, wird diesem Teil der Ausbildung ein besonderer Stellenwert eingeräumt.

In allen Fächern des berufsbezogenen Bereichs werden Möglichkeiten eruiert, betriebswirtschaftliche Sachverhalte mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien praxisrelevant zu bearbeiten, wobei der Schwerpunkt in der Vermittlung der Programme des Office-Pakets sowie in der zielgerichteten Nutzung des Internets liegen.

 

+ Ihr Ziel

Im neuen Berufsbild der Kaufleute für Büromanagement wird es den Betrieben erleichtert, ihre individuellen Schwerpunkte in den Ausbildungsverlauf zu integrieren. Hierfür stehen insgesamt zehn Wahlqualifikationsbausteine zur Verfügung, aus denen jeweils zwei mit einem zeitlichen Volumen von jeweils fünf Monaten fester Bestandteil des Ausbildungsplanes werden. Zusätzlich relevante Wahlqualifikationsbausteine können (interessant für besonders leistungsstarke Auszubildende) im Rahmen der Abschlussprüfung als sogenannte Zusatzqualifikation gesondert geprüft und durch ein separates Zeugnis bescheinigt werden.

Auch in Hinblick auf die Prüfungsstruktur sowie deren Inhalt gibt es wegweisende Änderungen. So wird die Abschlussprüfung (zunächst im Rahmen einer bis 2020 befristeten Erprobungsphase) in Form der sogenannten „Gestreckten Abschlussprüfung“ in zwei separaten Teilen durchgeführt. Während im ersten Teil die Ausbildungsinhalte der ersten 15 Monate der Berufsausbildung mit besonderem Fokus auf die Informationstechnik geprüft werden, existiert mit dem Prüfungsinstrument des „Fallbezogenen Fachgesprächs“ die Möglichkeit, fachliche Sachverhalte auf der Grundlage einer durchgeführten oder fiktiven berufstypischen Aufgabe in den Fokus der „mündlichen“ Prüfung zu rücken.

+ Die Berufsschultage

Der Unterricht findet in der Regel zweimal wöchentlich im Teilzeitmodell statt. Zurzeit gilt für die Berufsschultage die folgende grundsätzliche Regelung:

  1. Ausbildungsjahr Montag und Mittwoch
  2. Ausbildungsjahr Dienstag und Donnerstag
  3. Ausbildungsjahr Dienstag und Freitag

+ Anmeldung

Sobald der Ausbildungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Ausbildungsbetrieb abgeschlossen ist, meldet Sie ihr Ausbildungsbetrieb beim entsprechenden Berufskolleg an. An Ihrem ersten Tag in der Berufsschule bringen Sie bitte mit:

  • Ausbildungsvertrag
  • Abschlusszeugnis (Original oder beglaubigte Kopie) mit dem letzten schulischen Abschluss (in der Regel das Zeugnis der zuletzt besuchten Schule)

Nähere Informationen (Anmeldezeitraum etc.):

www.schueleranmeldung.de

Für Ihre Fragen, für Anregungen und Kritik stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

+ Besonderheiten

Über die allgemeinen Richtlinien hinaus verfolgen wir in dem o. g. Bildungsgang innerhalb der Profilierung des BKSN besondere Ziele:

  • Persönlichkeitsbildung durch Förderung des eigenverantwortlichen, selbständigen und teamorientierten Arbeitens der Auszubildenden.
  • Fachliche Bildung durch die besondere Akzentuierung der praxisorientierten Erarbeitung betriebswirtschaftlicher Themenstellungen unter Einbindung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Berücksichtigung gesundheitsfördernder Aspekte in den Fächern des berufsübergreifenden Bereichs sowie deren theoretischer Berücksichtigung im Rahmen des Themengebiets „Ergonomie“ des Faches Bürowirtschaft.

Die Klassenfahrten haben einen Bezug zu den Unterrichtsinhalten der Auszubildenden. Hierfür bieten sich z. B. insbesondere der Besuch des DASA in Dortmund und der LBS in Münster an, die wertvolle praxisorientierte Einblicke für das Fach Bürowirtschaft liefern.

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